Die Entstehung des tesafilms® ist einem gründlichen Misserfolg zu verdanken. Als Ende des 19. Jahrhunderts der Apotheker Dr. Oscar Troplowitz das Labor seines Kollegen Beiersdorf übernahm, arbeitete er an einem Wundpflaster, das sowohl fest kleben als auch hautverträglich sein sollte.
Das Ergebnis seiner Entwicklung war eine Klebmasse, die zwar hervorragend haftete, aber die Haut reizte und zur Wundversorgung daher nicht geeignet war. Aus der Not machte Troplowitz eine Tugend und führte das Produkt unter dem Namen „Citoplast“ als erstes technisches Klebeband auf dem deutschen Markt ein - zum Flicken beschädigter Fahrradschläuche.
Das Band war der Vorläufer des Beiersdorf-Kautschuk-Klebefilms – des späteren tesafilms®.
Der Name tesa®
Der Name tesa® geht auf die Sekretärin Elsa Tesmer zurück, die von April 1903 bis Ende Oktober 1908 als Kontoristin und Leiterin der Schreibstube für die Firma Beiersdorf in Hamburg tätig war. Aus den zwei Anfangsbuchstaben ihres Nachnamens und den zwei letzten Buchstaben ihres Vornamens setzte sie den Begriff zusammen. Einzige Quelle für die Namensherkunft war lange Zeit ein Brief, den Elsa Tesmer 1960 an das Unternehmen Beiersdorf geschrieben hatte. Kürzlich tauchten neue Details ihrer Geschichte auf.
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