14.10.2008

In Deutschland wird viel Geld verheizt

Abgedichtete Fenster sparen bis zu 35 Prozent Energiekosten

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Über die Wortwahl ließe sich gewiss streiten. Aber wer behauptet, die Deutschen seien nicht ganz dicht, weil sie ihr Geld verheizen bzw. buchstäblich zum Fenster hinauswerfen, hat nicht ganz unrecht…

Etwa ein Drittel des jährlichen Energieverbrauchs wird in Deutschland zur Beheizung von Gebäuden aufgewendet. Die Ursachen dafür sind vielschichtig: Rund 90 Prozent aller Wohngebäude wurden vor 1977, also vor dem Inkrafttreten der ersten Wärmeschutzverordnung, gebaut (Quelle: IVPU, Industrieverband Polyurethan-Hartschaum e. V.). Ungedämmte Heizleitungen, Dächer und Wände sowie undichte Fenster sorgen für hohe Wärmeverluste. Darüber hinaus gelten mehr als vier Millionen Heizungsanlagen als energetisch veraltet. Verschiedene Maßnahmen können wesentlich dazu beitragen, den Geldbeutel − und die Umwelt − zu schonen.

Gemäß aktuellen Berechnungen der Deutschen Energie-Agentur verbraucht ein durchschnittliches, unsaniertes Einfamilienhaus aus dem Jahr 1970 mit einer Wohnfläche von 150 Quadratmetern jährlich etwa 4500 Liter Heizöl für die Raumheizung und warmes Wasser. Bei zugrunde gelegten Heizölpreisen von etwa 85 Euro für 100 Liter (Stand: September 2008) fallen Energiekosten von ca. 3825 Euro pro Jahr an. Je nach Modernisierungsumfang können hiervon bis zu zwei Drittel gespart werden. Erforderlich sind teilweise erhebliche Investitionen: So müssten für eine Teildämmung beispielsweise der oberen Geschossdecke und Rohrleitungen rund 7500 Euro, für eine neue Heizungsanlage mit Brennwerttechnik und Solarwärme 12.000 und für eine Komplett-Modernisierung 47.000 Euro aufgewendet werden. Die Investitionen amortisieren sich indes bereits nach 10 bis 16 Jahren und steigern vor allem auch den Marktwert des Gebäudes, zumal der Faktor „energetische Qualität“ zu einem immer wichtigeren Kriterium wird. Dies gilt gleichermaßen für Eigenheimnutzer, potenzielle Käufer und Mieter.

Mit tesamoll® dreistellige Summen pro Jahr einsparen

Doch auch mit einem vergleichsweise geringen finanziellen Aufwand lassen sich „Energieräuber“ ausschalten und bemerkenswerte Einspar-Effekte erzielen. Je nach Bauklasse und Fensterausstattung kann der Anteil der Fenster am gesamten Energieverbrauch bis zu 27 Prozent betragen. Für Abhilfe sorgen Dichtstreifen, die Fensterspalte schließen und den Wärmeverlust verhindern. Gemäß Gutachten des Institut für Fenstertechnik e. V. (ift), Rosenheim, dichten alle Produkte aus dem tesamoll® Sortiment 100-prozentig ab. Abhängig von der Spaltbreite der Fenster und der Beschaffenheit des jeweiligen tesamoll® Produktes können Verbraucher jährlich Heizkosten im dreistelligen Euro-Bereich einsparen. Beispiel: Werden Fenster im Altbau, die auf einer Gesamtlänge von 25 m eine Spaltbreite von 2 mm aufweisen, mit tesamoll® E-Profil abgedichtet, wird bereits im ersten Jahr die Hauhaltskasse um 124 Euro entlastet. Über die Nutzungszeit von fünf Jahren ergibt sich eine Ersparnis von mehr als 700 Euro. Sofern an den Fenstern sogar erwärmte Raumluft durch 3 mm breite Spalte entweicht und zur Abdichtung tesamoll® P-Profil verwendet wird, resultiert daraus ein Einspar-Effekt von 266 Euro (nach 1 Jahr) bzw. 1526 Euro (nach 5 Jahren). Insgesamt können Verbraucher bis zu 20 Prozent der jährlichen Heizkosten sparen, wenn sie ihre Fensterspalte mit tesamoll® abdichten; bei besonders großen Spalten sogar bis zu 35 Prozent.

Kostenloser Service im Internet: Energiesparrechner von tesa

Wie hoch das Einsparpotenzial an Heizkosten tatsächlich ist, können Interessierte mit wenig Aufwand im Internet selbst herausfinden.

Unter www.tesa.de/energiesparen gibt es einen Energiesparrechner. Nach der Eingabe von Heizungsart, Spaltbreite, Gesamtlänge und tesamoll® Produkt zeigt der Rechner die Einsparung pro Jahr und über fünf Jahre Laufzeit an.