tesa Clean Air® auf der A+A
tesa SE stellt Feinstaubfilter für Laserdrucker auf der A+A-Messe in Düsseldorf vor.
Der erste Auftritt von tesa SE auf der A+A, der weltweit größten Messe für Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit, hat Staub aufgewirbelt.Der Hersteller selbstklebender Systemlösungen präsentierte vom 3. bis 6. November in Düsseldorf den Feinstaubfilter tesa Clean Air®. Die Produktvorstellung sorgte für große Aufmerksamkeit bei Fachpublikum und Presse: Rund 600 Besucher konnte tesa während der vier Tage auf dem Messestand begrüßen. „Wir freuen uns über das hohe Interesse“, sagt Siegfried Laborge, PBS-Vertriebsleiter Deutschland bei tesa. „Nur eine ernsthafte Auseinandersetzung mit dem Thema Druckerfeinstaub kann die Situation von Arbeitnehmern in Büros dauerhaft verbessern.“Feinstaub-Messung unter ReinraumbedingungenLaserdrucker setzen große Mengen Feinstaub frei, die ihren Weg in die Lunge und sogar bis in den Blutkreislauf finden können. Das bloße Auge kann die Staubpartikel nicht sehen. Mit einer technisch aufwendigen Messstation machte tesa das Risiko durch Laserdrucker-Feinstaub dennoch sichtbar. Unter Reinraumbedingungen wurde die Anzahl der emittierten Feinstaubpartikel gemessen und auf einer großen digitalen Anzeige dargestellt. Auch der Vergleich eines unbenutzten mit einem benutzten Filter verdeutlichte, weshalb sich der Einsatz des Produkts lohnt. tesa Clean Air® senkt den Feinstaubausstoß von Laserdruckern um bis zu 94 Prozent. Eine Leistung, die der TÜV Nord zertifiziert hat. Darüber hinaus war tesa auch auf dem Gemeinschaftsstand „Erfolgsfaktor Büro“ vertreten.Experten aus Medizin und ArbeitssicherheitFür eine intensive Diskussion mit der Fachpresse hatte tesa am 4. November eine ganztätige Journalistenveranstaltung organisiert. Neben Vertretern von tesa und dem Kooperationspartner Freudenberg beantwortete Umweltmediziner Professor Dr. Wolfgang Huber Fragen zum Gesundheitsrisiko durch Feinstaub und erläuterte den aktuellen Forschungsstand. „Es gibt immer mehr Indizien dafür, dass Feinstaub aus Laserdruckern die Gesundheit beeinflusst“, sagt Huber. „Feinstaubfilter können hier vorbeugen.“Gefahr im Büro?Die Problematik ist tatsächlich aktuell wie nie: Die Anzahl der Laserdrucker ist in den vergangenen Jahren dank sinkender Anschaffungskosten sprunghaft gestiegen. Allein 2008 wurden in Deutschland zwei Millionen Laserdrucker verkauft. Der Großteil der Geräte steht in deutschen Büros – mehr als 70 Prozent der dort Angestellten arbeiten mit Laserdruckern. Die meisten von ihnen (82 Prozent) sitzen weniger als drei Meter vom Drucker entfernt. Die mögliche Gefahr ist wohl den wenigsten Nutzern bewusst. Mit Feinstaub assoziieren die Deutschen laut einer aktuellen Studie vor allem Emissionen durch Autoverkehr (1). Möglicherweise droht die Gefahr jedoch auch im Büro. Verschiedene wissenschaftliche Untersuchungen deuten darauf hin, dass Laserdrucker-Feinstaub der Gesundheit schaden kann. Das Bundesinstitut für Risikobewertung konnte das Risiko nicht ausschließen und empfiehlt dringend weiterführende medizinische Wirkungsforschungen (2).tesa Clean Air® ist ein Kooperationsprodukt von tesa SE und dem Filterproduzenten Freudenberg Filtration Technologies. Mit der Zusammenarbeit bündeln die Unternehmen ihre jeweiligen Stärken: Freudenberg besitzt umfassende Anwendungs- und Produktionsexpertise in der Luftfiltration. tesa ist renommierter Markenpartner des Handels und verfügt über die geeigneten Vertriebs- und Logistikstrukturen in Europa.
(1) Ipsos Marketing, April 2009. Online-Umfrage unter 604 deutschen Büromitarbeitern zwischen 18 und 65 Jahren(2) Gesundheitliche Bewertung Nr. 014/2008 des Bundesinstitut für Risikobewertung vom 31. März 2008