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Energy
Zahlreiche Maßnahmen und Initiativen zum Energiesparen prägten das Jahr 2011.

Bewusstsein schärfen
Auch 2011 waren in einigen Bereichen noch Nachwirkungen der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise spürbar. Im aktuellen Berichtsjahr beeinflussten sie unter anderem den Energieverbrauch und das Abfallaufkommen. Trotzdem konnte das Unternehmen kontinuierlich und gezielt Verbesserungen umsetzen. Beispielsweise wurde im tesa Werk Offenburg das bereits in 2009 gestartete Projekt „Aktiver Umweltschutz durch Abfall-und Energieeinsatzreduktion“ erfolgreich fortgesetzt. Nach dem Motto „Mit kleinen Dingen viel bewegen“ brachten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch im dritten Jahr erneut zahlreiche Verbesserungsvorschläge ein. Daraus resultierten 2011 insgesamt 20 Einzelprojekte.

Anknüpfend an 2010 setzte das Werk in Offenburg auch im aktuellen Berichtsjahr weitere Energiesparprojekte um. Beispielsweise fand fortlaufend eine Modernisierung der Beleuchtung in den Lager- und Produktionsgebäuden statt – mit dem Resultat einer Energie-Einsparung von über 260 Megawattstunden pro Jahr. Im Rahmen eines anderen Projektes wurden Rampen- und Ladetore eines Lagergebäudes isoliert. Hier rechnet das Werk ab 2012 mit Einsparungen in Höhe von etwa 120 Megawattstunden jährlich. Weiterhin erneuerte der Standort die Aktivkohle in zwei Adsorbern, die für die Abluftreinigung eingesetzt werden. Dies führte zu einer deutlichen Erhöhung des Wirkungsgrades und bringt in der Folge Energieeinsparungen von circa 425 Megawattstunden im Jahr. Schließlich wurden im November nicht mehr gebrauchte Energieversorgungsleitungen (Dampf- und Kondensatleitungen) außer Betrieb genommen und demontiert. Die zu erwartende Einsparung beträgt ab 2012 jährlich etwa 175 Megawattstunden.

Weitere Energie-Einsparprojekte standen 2011 an anderen tesa Standorten auf der Agenda. Beispielhaft dafür steht ein sehr erfolgreiches Projekt in Suzhou (China). Dort wurden die Prozesskontrollparameter an der Thermischen Nachverbrennungsanlage so stark optimiert, dass eine Energieeinsparung von rund 2.200 Megawattstunden erzielt werden konnte. Am gleichen Standort führte das Ersetzen alter Leuchtmittel durch moderne LED-Lampen zu einer jährlichen Reduzierung des Energieverbrauchs um etwa 100 Megawattstunden.

Im tesa Werk in Italien wurden 2011 ebenfalls zwei umfangreiche Energiesparprojekte umgesetzt. Die Optimierung einer Anlage zur Lösemittelrückgewinnung einschließlich Erneuerung der Aktivkohle und Ersatz der vorhandenen Kühltürme soll verglichen mit 2010 ab dem kommenden Jahr zu einer geschätzten Senkung des Energieverbrauchs von etwa 20 Prozent (ca. 2.700 Megawattstunden) führen.

Die 2010 im tesa Werk Hamburg-Hausbruch installierte und in Betrieb genommene hochmoderne Lüftungsanlage arbeitete wesentlich erfolgreicher als zunächst angenommen. Statt der ursprünglich kalkulierten 500 Megawattstunden konnten im aktuellen Berichtsjahr sogar 800 eingespart werden. 2011 ersetzte das Werk außerdem die bisherige Straßenbeleuchtung durch moderne LED-Technologie. Die zu erwartende Einsparung beträgt jährlich etwa 70 Megawattstunden. Im Rahmen von Instandhaltungsmaßnahmen tauschte der Standort außerdem vier bisher ungeregelte Heizungsumwälzpumpen gegen neue Energie sparende drehzahlgeregelte Modelle aus. Durch diese Maßnahme rechnet das Werk mit einer weiteren Reduzierung um insgesamt circa 120 Megawattstunden.

Ebenfalls erfolgreich abgeschlossen wurde die umfassende technische Modernisierung der Lüftungsanlage und der dazugehörigen Anlagensteuerung im Technologiezentrum der tesa SE. Ab 2012 rechnen wir mit einer reduzierten Energieverbrauchsmenge von jährlich über 3.000 Megawattstunden – bei einer gleichzeitigen Reduzierung des CO2-Ausstoßes um circa 700 Tonnen. Aufgrund der positiven Erfahrungen werden ergänzend auch die Kellerräume in die Maßnahme einbezogen. Für das gesamte Vorhaben liegt uns eine Förderungszusage von der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt Hamburg vor.