Icon
Occupational Health and Safety Management
Unser weltweit hohes Arbeitsschutzniveau konnten wir 2010 erneut verbessern.

Geringe Unfallzahlen
Prävention ist der beste Schutz vor Verletzungen und arbeitsbedingten Gesundheitsrisiken. Unsere außergewöhnlich niedrigen Unfallzahlen zeigen, dass wir mit unseren Arbeitsschutzmaßnahmen und Trainings in allen Werken den richtigen Weg einschlagen.

Einen entscheidenden Beitrag dazu leisten unter anderem werksinterne Meldesysteme zur Gefährdungsreduzierung. Besonderheit dieser Maßnahmen ist die Kombination aus Risikobewertung durch ein Arbeitsschutzmanagement, Eigenverantwortung der Mitarbeiter und einem Verbesserungsprozess, der alle Beteiligten integriert. Dieses Zusammenspiel führt dazu, dass Gefahrenstellen sicher identifiziert und anschließend behoben werden können.

Rund um den Globus gelten für tesa die Occupational Safety Guidelines, die sich am internationalen Standard OHSAS 18001 orientieren. Im Hinblick auf Sicherheitsaspekte sensibilisieren wir unsere Mitarbeiter regelmäßig und weltweit – unter anderem durch Schulungen über sicherheits- und gesundheitsgerechtes Verhalten, Explosions- und Brandschutz, Löschtrainings, ausführliche Betriebsanweisungen für sämtliche Produktionsanlagen sowie gezielte Einweisungen. Dies sorgt für einen permanenten Rückgang der meldepflichtigen Arbeitsunfälle. Über alle internationalen tesa Standorte hinweg sank die Anzahl 2010 im Vergleich zum Vorjahr von 20 auf 16 Unfälle. Damit erreichte tesa ingesamt eine Reduzierung von durchschnittlich 20 Prozent.

Die systematische Ermittlung und Risikobewertung potenzieller Gefahrenquellen bilden bei tesa die Grundlage dafür, dass sich Mängel oder Fehlverhalten möglichst schon im Vorfeld ausschließen lassen. Dazu diente auch 2010 unsere Risikoanalyse und -behebung nach dem sogenannten TOP-Prinzip. Dieses Analyse-Instrument, das die drei Kategorien „technisch“, „organisatorisch“ und „persönlich“ abbildet, dient der Einschätzung von Gefahrenquellen und erleichtert die Bewertung und Priorisierung von Lösungswegen.

Schon im Rahmen von Projektierungen für neue Anlagen treiben wir unsere hohen Anforderungen an Arbeitsschutzmaßnahmen konsequent voran. Dabei steht das frühzeitige Erkennen möglicher Gefahrenstellen im Fokus. Unser Ziel lautet, Risiken durch die richtigen Weichenstellungen bereits im Vorfeld auszuschließen. 2010 haben wir dieses Prinzip unter anderem in Indien erfolgreich angewandt: Dort eröffnete das neue tesa Converting Center in der Hafenstadt Chennai seine Pforten. Um eventuelle Unfälle präventiv zu vermeiden, spielte das Thema Arbeitssicherheit schon während der Planungs- und Bauphase der Anlagen eine entscheidende Rolle.