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tesa tape Suzhou Children's Day
Bildungschancen erhöhen

Die Ausbildung von Kindern und Jugendlichen ist Teil unserer Corporate Giving Strategie. Beispiele aus China und Mexiko.

China
Bildungschancen für Kinder von Wanderarbeitern

Schätzungen zufolge zogen in den vergangenen Jahren zwischen 150 und 200 Millionen Wanderarbeiter vom Land in die boomenden Städte und Küstenregionen Chinas. Für die Kinder dieser Familien gibt es kaum Aussicht auf eine kontinuierliche Schulausbildung. Um ihre Perspektiven zu verbessern, engagieren sich die Mitarbeiter des tesa Werkes in Suzhou seit 2008 für die benachbarte „Suzhou Sunshine School“. Stipendien und Unterrichtsförderung sollen gezielt Hilfe leisten, betont Werksleiter See Thai Ang: „Es ist unser Wunsch, den Kindern ihren Weg zu erleichtern und ihnen eine erfolgreiche Zukunft zu ermöglichen.“ Dabei sorgt ein Mitarbeiter-Team regelmäßig für tatkräftige Unterstützung – unter anderem durch die Organisation von Spendenbasaren und kontinuierliche Aktionen wie gemeinsames Lernen oder die Gestaltung von Freizeitaktivitäten.

Mexiko
Stipendienprogramm für benachteiligte Kinder

Die mexikanische Tochtergesellschaft von tesa gehört seit 2008 dem Unterstützerteam der Stiftung zum Schutz von Kindern (Fundación para la Protección de la Niñez) an. Gemeinsam mit ihren Sponsoren konnte die private Institution in den letzten Jahren über das ganze Land verteilt mehr als 100.000 benachteiligten Kindern helfen. Dabei liegt der Fokus auf den Bereichen Gesundheit, Armutsbekämpfung, Kultur und Bildung. tesa Mexiko trägt mit der Einrichtung eines eigenen Stipendienprogrammes dazu bei und sichert einigen Kindern in Mexiko City das notwendige Lernmaterial sowie Schuluniformen und -essen. Damit unterstützt die Tochtergesellschaft die Kinder in der Phase ihres Lebens, in der sich das eigene Ich und das Selbstvertrauen entwickeln.

Indien
Schulbildung statt Ausbeutung

Für einen Lohn von drei Euro pro Monat schuften in den Steinbrüchen von Yeleswaram im südindischen Bundesstaat Andhra Pradesh schon Kinder im Alter von fünf Jahren – ebenso wie ihre Eltern und Geschwister, mit denen sie meist in winzigen Behausungen aus Lehm wohnen.
Schutzkleidung oder Sicherheitsvorkehrungen gibt es dort nicht, Verletzungen sind an der Tagesordnung. Um diesen Kindern eine Chance für ihre Zukunft zu ermöglichen, hat tesa über die Stiftung „Chancen für Kinder“ die Patenschaft für eine Klasse mit etwa 60 Jungen und Mädchen übernommen.
Mit Hilfe der Spendengelder können sie die von der Organisation „wort und tat“ gebaute Schule für Steinbruchkinder besuchen und erhalten darüber hinaus medizinische Versorgung, Nahrung und Kleidung. Um dem Teufelskreis aus Armut und Ausbeutung zu entkommen, werden auch die Eltern finanziell unterstützt, denn diese sind dringend auf die Einnahmen ihrer Kinder angewiesen.

Chile
Mit Musik gegen Elend

Die „Escuela Popular de Artes“ im Armenviertel von Viña del Mar an der chilenischen Pazifikküste bietet über 200 Schülerinnen und Schülern im Alter von sechs bis 29 Jahren eine musikalische Ausbildung.
Während ein Teil von ihnen entsprechend der elterlichen Einkommensverhältnisse Schulgeld zahlt, bekommen etwa 110 Kinder und Jugendliche ein vollständiges Stipendium finanziert – ermöglicht durch Spender wie tesa.
In Viña del Mar leben mehr als 65 Prozent der Bevölkerung unterhalb der Armutsgrenze. Schulden, Wohnungsnot und Arbeitslosigkeit haben insbesondere für die Kinder verheerende Folgen.
Mit dem 1997 aus der Taufe gehobenen Projekt haben die Gründer einen Ort geschaffen, der vielen Kindern des Viertels einen Weg aus dem sozialen Elend ebnet. Im Laufe der Jahre wurde das Musikschulprojekt zu einem der innovativsten und erfolgreichsten Kulturzentren Chiles – weit über die lokalen Grenzen hinaus.

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