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Fenster, Türen & Möbel lackieren
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Türen, Fensterrahmen oder Möbel aus Massivholz sind robust und langlebig, brauchen jedoch ab und an ein Auffrischungsprogramm. Mit ein wenig Zeit, dem richtigen Werkzeug und unserer Anleitung lassen sich strapazierte Holzoberflächen wieder erneuern. Bitte tragen Sie beim Abbeizen und Schleifen Handschuhe und eine Feinstaubmaske, um Ihre Gesundheit zu schützen.

1. Vorarbeiten

Türen oder Fenster am besten aushängen, auf zwei Böcke legen und alle Beschläge wie Griffe und Blenden entfernen oder abkleben – beispielsweise mit tesa® Lackierband. Bei Fenstern die Scheiben nicht vergessen. Alle zu lackierenden Flächen gründlich reinigen.

Auch farblich abgesetzte Flächen und Linien sind mit tesa® Lack-Band kein Problem.

Auch farblich abgesetzte Flächen und Linien sind mit tesa® Lack-Band kein Problem.

2. Alte Anstriche

Dünnschichtige, glatte und gut haftende Altanstriche können Sie einfach anschleifen. Dazu genügt ein Schleifpapier in 80er Körnung. Ist der alte Anstrich rissig oder blättert er ab, muss er komplett entfernt werden. Gleiches gilt, wenn auf einer lackierten Tür eine Lasur verwendet werden soll, denn hier soll die Maserung durchscheinen.

Dicke oder mehrlagige Lackschichten lassen sich mit Abbeizmittel entfernen. Es gibt lösemittelhaltige und alkalische Abbeizer. Alkalische Abbeizer sind nicht für alle Holzarten und Farb- und Lacksorten geeignet. Lassen Sie sich hier beim Kauf beraten. Lösemittelhaltige Abbeizer sind bei allen Lacktypen anwendbar. Den Abbeizer mit einem breiten Pinsel satt auftragen.

Wichtig: Beim Arbeiten mit Abbeizmitteln unbedingt lösungsmittelfeste Handschuhe, Schutzbrille und Atemschutzmaske mit Kohlefilter tragen und für eine sehr gute Belüftung sorgen. Am besten arbeitet man im Freien. Abbeize und Farbreste gehören nach Gebrauch in den Sondermüll.

Nach der angegebenen Einwirkzeit können Sie die angelöste Farbschicht mit einem Spachtel abziehen. Falls notwendig den Vorgang mehrmals wiederholen. Danach die Oberfläche entsprechend den Herstellerangaben reinigen. Abbeizerrückstände könnten sonst dem Neuanstrich schaden.

Alternativ können Sie auch Heißluftgeräte verwenden. Die Hitze weicht den Lack auf, so dass dieser mit einem Spachtel entfernt werden kann. Passen Sie jedoch auf, dass das Holz nicht zu sehr erhitzt wird und verbrennt. Das Arbeiten mit Heißluftgeräten kann zudem gesundheitsschädliche Dämpfe freigesetzten. Sie sollten daher unbedingt eine Atemschutzmaske mit Kohlefilter tragen.

3. Schäden ausbessern

Risse und Löcher müssen vor dem Anstrich mit Reparaturholzspachtel oder Holzkitt aufgefüllt werden. Bei Fenstern und Außentüren ist dies besonders wichtig, denn durch Risse in der Oberfläche kann Feuchtigkeit in das Material eindringen und zu Schäden führen. Die aufgetragene Masse entsprechend den Herstellerangaben trocknen lassen und glatt schleifen.

4. Grundieren

Bevor Sie den Lack oder die Lasur auftragen, sollten Sie eine geeignete Holzschutzgrundierung aufbringen. Diese reduziert die Saugfähigkeit des Holzes und verbessert die Haftung des Anstrichs. Bei Weichhölzern wie Tanne, Fichte und Kiefer im Außenbereich schützt eine Grundierung mit Bläueschutz das Holz vor Bläuepilzen. Lassen Sie sich bei der Auswahl der Grundierung beraten. Sie muss auf die Lack bzw. Lasur abgestimmt sein. Nach dem Grundieren die Flächen nochmals leicht anschleifen (Körnung 180 bis 240).

tesa® Maler-Band für Lacke

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5. Anstrich

a. Lasieren
Wetterfeste Lasuren oder Holzfarben sind für Fenster und Türen im Außenbereich unbedingt zu empfehlen. In der Regel handelt es sich dabei um Dickschicht-Lasuren. Besonders glatt wird der Anstrich, wenn die Oberfläche nach dem Trocknen der ersten Lasurschicht noch einmal leicht angeschliffen wird. Danach Schleifstaub entfernen, Flächen reinigen und die trockene Fläche noch einmal streichen. Zum Auftragen der Lasur sollten Sie einen speziellen Lasurpinsel verwenden und immer parallel zur Maserung arbeiten. Zunächst die Lasur auftragen und dann verteilen. Lasuren sind sehr dünnflüssig. Daher sollten Böden und Fensterbänke mit einer Plane abgedeckt und alles andere Schützenswerte abgeklebt werden.

b. Lackieren
Auch beim Lackieren muss der Untergrund sauber, fett- und staubfrei sein. Öl- und Wasserreste auf dem Holz würden verhindern, dass der Lack sich gleichmäßig verteilt und nach einiger Zeit wieder zu Tropfen zusammen fließt. Unebenheiten und farblichen Veränderungen wären die Folge. Für ein gutes Ergebnis muss gegebenenfalls, je nach Zustand der Tür oder des Fensters, mehrfach lackiert werden. Nach dem ersten Anstrich den Lack trocknen lassen, die Oberfläche leicht anschleifen (180 bis 220 Körnung) und noch einmal streichen.

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