tesa HAF® Anwendungsbereiche
Fügeverfahren mit HAF: dauerhafte Verklebung für die Industrie

Fügeverfahren mit HAF: dauerhafte Verklebung für die Industrie

Fügeverfahren mit tesa HAF®, der hitzeaktivierbaren Folie von tesa, kommen ins Spiel, wenn Lösungen mit anderen Klebebändern an ihre Grenzen stoßen. tesa HAF® können wahre „Superkräfte“ entwickeln, wenn es um höchste Verklebungsanforderungen in industriellen Anwendungen geht.



Strukturelles Kleben im Grenzbereich: nicht Alltägliches für den Alltag

Enorme Belastbarkeit, exzellente Chemikalienbeständigkeit sowie hohe Verbundfestigkeiten sind nur drei herausragende Eigenschaften der HAFs, mit denen sich außergewöhnliche Anforderungen an industrielle Verklebungen meistern lassen. Chipkarten, Unterhaltungselektronik, Endlosverkleben von Glasfasermatten oder Getriebe und andere Komponenten in Automobilen profitieren von speziell für die Anforderungen des jeweiligen Marktes entwickelten Lösungen.

Damit tesa HAF® ganz besondere Eigenschaften entwickeln, brauchen sie weder den Biss einer genmanipulierten Spinne noch wundersame Energie aus dem Weltraum. Hitze, Zeit und Druck genügen, um die „Superkräfte“ eines tesa HAF® freizusetzen. Denn bei Raumtemperatur ist der Film des tesa HAF® nicht klebend. Erst unter Wärme wird die Klebmasse des hitzeaktivierbaren Films klebrig.

„Strukturelles Kleben” nennt man dieses Klebeverfahren, bei dem Substrate dauerhaft für wechselnde, extreme Belastungen miteinander verbunden werden. Wie das aber mit „Superkräften“ so ist: Sie sind da, wenn es drauf ankommt, aber meist sieht man sie nicht. Darum stellen wir Ihnen heute sieben Orte vor, an denen HAFs Verwendung finden – im Kleinen wie im Großen.

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Technische Informationen und Verarbeitungshinweise mit Video

tesa® Hitzeaktivierbarer Film

#1 Super biegsam

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#1 Super biegsam

Vermutlich wussten Sie noch gar nicht, welche „Superkraft“ Sie fast überall hin begleitet – in Ihrem Portmonee. Gut möglich nämlich, dass dort ein tesa HAF® das winzig kleine Chipmodul mit allen wichtigen Daten fest mit der Plastik-Geldkarte verbunden hält – präzise und mit ausgezeichneter Klebkraft auf kleiner Fläche.

Die eigentliche Höchstleistung dieses HAFs: Wenn Sie sich entspannt hinsetzen, hält die Verklebung, selbst wenn sich Portmonee und Geldkarte noch so sehr verbiegen. Grund ist die gute Biegebeständigkeit, die das tesa HAF® auszeichnet.

Hinzu kommt ein Vorzug des sogenannten „reaktiven Systems“, das bei diesem Fügeverfahren Anwendung findet: Beim reaktiven HAF löst Hitze ab 120°C  eine chemische Reaktion aus, wodurch die Klebmasse ein festes System bildet. Nach irreversibler Aushärtung bei rund 120°C ist das Klebeband bis 350°C temperaturbeständig (so heiß dürfte es in Ihrem Portmonee kaum werden). Die Verklebung hält nahezu lebenslang, zumindest so lange, bis Sie Ihre Bank wechseln und die Karte entsorgt wird.

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#2 Super vielfältig

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#2 Super vielfältig

Damit Sie zudem lebenslang wissen, zu welchem Bankautomaten Sie gehen müssen, trägt Ihre Karte das Logo Ihrer Bank. Logos lassen sich ebenfalls mit HAFs dauerhaft befestigen, zum Beispiel auf dem Kunststoffgehäuse des Geldautomaten.

Denn HAFs kommen auf vielen temperaturunempfindlichen Untergründen wie Metall, Graphit oder Glas zum Einsatz. Sie kleben Stoff auf Zubehörteile und dekorative Metallkomponenten auf immer kleiner werdende Konsumgüter.

Unter anderem kommt dabei thermoplastisches HAF zum Einsatz. Im Gegensatz zum reaktiven HAF schmilzt die Klebmasse hier rein physikalisch. Nach der Benetzung der Substrate bei 120°C bis 140°C härtet die Verbindung beim Abkühlen aus. Vorteil dieses Systems ist der nur geringe Druck, der für diese Form strukturellen Klebens im Fügeverfahren ausreichend ist.

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#3 Super belastbar

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#3 Super belastbar

Damit HAFs ihre „Superkräfte“ beweisen können, entwickeln, testen und prüfen wir sie gezielt auf die Anforderungen hin, denen sie später ausgesetzt sind. Witterung, Feuchtigkeit, Temperaturwechsel und vieles mehr wirken auf die Verklebung, und all dem muss sie oft viele Jahre standhalten.

Entsprechend hoch ist die Belastbarkeit eines HAFs, zum Beispiel in Autogetrieben . Da wird es heiß, da wird es kalt, da reiben dauerhaft Karbon und Metall aneinander und obendrein schwimmt es in Öl.

Temperaturbeständigkeit bis 230°C, zuverlässig hoher Zusammenhalt trotz Reibungswärme, gute chemische Beständigkeit sowie Langzeitstabilität unter Höchstbelastung sind gefragt – Aufgaben, die HAFs mit ihrer ausgezeichneten Belastbarkeit dauerhaft erfüllen. Dass das so ist, kommt bei tesa nicht von ungefähr – Prüfverfahren im eigenen Labor stellen sicher, dass Klebebänder halten, was wir versprechen.

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#4 Super einfach

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#4 Super einfach

Langzeitstabilität unter Höchstbelastungen ist auch in Elektromotoren gefragt. Wenn die Scheibenwischer eines Autos nicht nur im Regenmonat November, sondern über viele Jahre zuverlässig ihren Dienst tun, liegt das mitunter an der Verklebung der Dauermagneten mit HAFs.

Durch das im Vergleich mit flüssigen Hochleistungsklebern grundsätzlich einfachere Handling sowie die schnelle und saubere Verarbeitung lassen HAFs auch ihre Verarbeiter nicht im Regen stehen: Strukturelles Kleben mit HAFs braucht kurze Aushärtungszeiten ab 5 Sekunden.

Vorlaminieren mit Rollenlaminator, Heizpresse oder Industriebügeleisen benötigt bei diesem Fügeverfahren maximal 5 Sekunden, dann den Liner (die schützende Klebeband-Abdeckung) abziehen, Fügeteile positionieren, verkleben und ggf. nachtempern (nur beim reaktiven HAF, 10-60 Min.) – fertig.

Über Zeit, Temperatur und Druck lässt sich die Verarbeitung steuern. So kann die Andruckzeit bei gleichzeitiger Erhöhung der Verbindungstemperatur verringert werden. Eine Erhöhung des Drucks wiederum verbessert die Substrat-Benetzung. Richtwerte für die Verarbeitung  helfen, das optimale Ergebnis zu erzielen.

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#5 Super wandelbar

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#5 Super wandelbar

Vom Kühlschrank bis zum Backofen bringen Haushaltsgeräte immer mehr Superleistungen. Super schön aussehen kann das auch noch – dank HAFs in Metallverblendungen von Backofentüren, in Bedienelementen, Ausgabeeinheiten sowie Dekorglasscheiben.

Keine Schraube, die das Auge stört und immer weniger Grenzen fürs Design. Hinzu kommt, dass HAFs stanzbar sind. Weil sie bei Raumtemperatur nicht kleben, sind sie leicht zu schneiden und lassen sich in spezielle Formen stanzen. Dadurch können aufwändigere, filigrane Muster seriell, schnell, einfach und ohne Klebereste verklebt werden.

Schrauben haben auf kleinem Raum oft keinen Platz oder würden die Optik stören. Außerdem schaffen Schrauben und Nieten punktuelle Belastungen, anders als eine Klebeverbindung, die Kräfte über die gesamte Klebefläche verteilt. Eine Schweißnaht oder Nieten würden die Oberfläche beschädigen.

Dünn und flexibel, wie sie sind, hinterlassen HAFs keine Klebereste und definieren Klebefugen klar. Der einfache Prozess dieses Fügeverfahrens macht höhere Produktionsleistungen möglich, die verwendeten Materialien fördern saubere Produktionsbedingungen.

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#6 Super zuverlässig

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#6 Super zuverlässig

Im Gegensatz zu flüssigem Hochleistungskleber klingt „HAF“ geradezu bescheiden. Dabei bietet es Verbundfestigkeiten, die im Vergleich zu herkömmlichen doppelseitigen Klebebändern fünf Mal höher sind. Die hohe Verbundfestigkeit bis 30 N/mm2 kommt beispielsweise in der überlappenden Ansatzverklebung zum Tragen.

Beim Endlosverkleben von bahnförmigen Materialien wirken Temperaturen, Chemikalien und Kräfte auf die Verklebung, die ihr selbst Höchstleistungen abverlangen. Die sehr hohe Reiß- und Zugfestigkeit von HAFs machen sie zusätzlich „super zuverlässig“. Diese Zuverlässigkeit brauchen sie, wenn sie Endlosbahnen von Glasfasermatten, Textilien, Dachbahnen, Schleif- und Förderbändern im laufenden Betrieb verbinden sollen, ohne zu reißen oder den Prozess zu verlangsamen.

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#7 Super isolierend

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tesa HAF® Fügeverfahren

Wie es sich für „Superkräfte” gehört, sind sie immer dann zur Stelle, wenn es zählt. Zuverlässigkeit ist daher ein Wesensmerkmal von tesa HAF®. Wenn ICEs oder schwer beladene, hunderte Meter lange Güterzüge über Schienen rattern, dann halten tesa HAF® in den Isolierklebestößen von Gleisfreimeldeanlagen fest zusammen.

Dort isolieren sie die elektrischen Weichensignale. Wie wichtig eine zuverlässige Signalgebung für den Zugverkehr ist, dürfte jedem einleuchten. Welche Kräfte dort wirken auch. Maximale Sicherheit, Zuverlässigkeit und Langlebigkeit sind entsprechende Herausforderungen, die HAFs in Isolierstößen von Weichen meistern. Und das bei Wind und Wetter.

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Özgürkan Sayir

Market Manager tesa Industry

Tel.: +49 40 888 99 9135

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