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Umwelt

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Als Unternehmen der chemischen Industrie sind wir uns der Verantwortung gegenüber Mensch und Umwelt bewusst. Ein sorgsamer Umgang mit natürlichen Ressourcen und Rohstoffen ist unser erklärtes Unternehmens­ziel. Dadurch wollen wir nachfolgenden Generationen eine intakte Umwelt hinterlassen und zugleich die Grundlage unseres Geschäftserfolgs sichern.



Umweltprogramm: Bewährtes Konzept

Umweltschutz ist bereits seit Jahren Kernbestandteil unserer unternehmerischen Verantwortung und über unsere Umweltleitlinien im gesamten Konzern verankert. Zentraler Ansatzpunkt sind Umweltmanagementsysteme. Diese setzen wir an allen Standorten ein, die signifikante Auswirkungen auf die Umwelt haben. Seit 2001 betreiben wir das tesa Umweltprogramm. Mit ihm setzen wir uns konzernweite Ziele, um unsere  Umweltauswirkungen kontinuierlich zu verringern.

Unsere Umweltleitlinien

  1. Wir gestalten unsere Produkt- und Systemlösungen im Hinblick auf die Herstellung, Verwendung und Entsorgung so, dass wir die Umwelt so wenig wie möglich belasten.
  2. tesa betreibt Umweltschutz aus eigener Initiative und Verantwortung und führt die dazu erforderlichen Maßnahmen durch.
  3. Wir verpflichten uns, gesetzliche Vorschriften und behördliche Auflagen als Mindeststandards einzuhalten.
  4. tesa verbessert kontinuierlich sein Umweltmanagementsystem und seine Umweltschutztechnologien in Zusammenarbeit mit Behörden, Forschungsinstituten und Verbänden.
  5. Die Vermeidung, Verminderung und Verwertung von Abfällen hat Vorrang vor der Beseitigung. Mit knappen Ressourcen wie Energie, Wasser und Rohstoffen wird sparsam umgegangen. Die Gestaltung von Produkten und Produktionsverfahren erfolgt in diesem Sinne.
  6. Zum Schutz von Luft, Boden und Wasser ergreift tesa aus eigener Initiative vorbeugende Maßnahmen gegen denkbare Unfälle.
  7. tesa betreibt eine offene Informationspolitik gegenüber Mitarbeitern, Behörden, Nachbarn, Kunden und Lieferanten.

Unsere Schwerpunkte: Effizienz steigern - Emissionen senken

Wir sparen Energie, wo immer es möglich ist: Sieben Produktionsstandorte sowie die Konzernzentrale sind gemäß Umweltnorm ISO 14001 zertifiziert. Die Konzernzentrale und die Standorte mit den höchsten CO2-Emissionen (Hamburg und Offenburg) verfügen zusätzlich zu einem Umweltmanagementsystem über ein zertifiziertes Energiemanagementsystem gemäß ISO 50001. Mit der Einführung der Energiemanagementsysteme wurde der Weg geebnet, die Energieeffizienz ihrer Anlagen weiter zu erhöhen. Weitere strategische Ansatzpunkte sind eine effiziente Eigenerzeugung von Energie durch Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) und der Bezug von Strom aus regenerativen Quellen. 

Effizienter Umgang mit Ressourcen
Wir wollen unseren Kunden Produkte anbieten, die über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg die Umwelt so wenig wie möglich belasten. Dazu entwickeln wir  umweltfreundliche, lösungsmittelfreie Herstellungsverfahren, setzen - wo dies möglich und sinnvoll ist - nachwachsende und recycelte Rohstoffe ein, schonen Ressourcen und vermeiden Produktionsabfalle. Bereits bei der Entwicklung unserer Produkte und ihrer Produktionsverfahren achten wir auf die Ressourceneffizienz. Entsprechende Maßnahmen sind fester Bestandteil unseres betrieblichen Umweltschutzes. Außerdem sensibilisieren wir unsere Mitarbeiter regelmäßig für die Themen Abfallvermeidung und Abfalltrennung.

 

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Wir überwachen regelmäßig unseren Energiebedarf und -verbrauch.
Wir überwachen regelmäßig unseren Energiebedarf und -verbrauch.

Unsere Energie-Leitlinien

  1. Wir messen dem nachhaltigen Umgang mit Energie und der Energieeffizienz einen hohen Stellenwert bei.
  2. Wir verpflichten uns, gesetzliche Vorschriften sowie Anforderungen an den Energieeinsatz und den Energieverbrauch einzuhalten und setzen uns darüber hinaus für eine ständige Verbesserung des betrieblichen Energiemanagements und der Energieeffizienz ein.
  3. Wir verpflichten uns, bei der Auswahl von neuen Maschinen oder Anlagen sowie bei der technischen Gebäudeausstattung, Energieeffizienz als eine wesentliche Entscheidungsgrundlage zu berücksichtigen.
  4. Wir überwachen unseren Energiebedarf und -verbrauch regelmäßig. Dabei verpflichten wir uns, Energieeinsparpotenziale zu ermitteln, zu bewerten und abgeleitete Maßnahmen mit angemessenen Ressourcen umzusetzen.
  5. Wir beteiligen unsere Mitarbeiter aktiv am Energiemanagement, informieren sie regelmäßig über unsere Aktivitäten und bilden sie im Rahmen von Schulungsmaßnahmen fort.
  6. Wir beziehen die für uns tätigen Vertragspartner und Fremdfirmen in unser Energiemanagement ein.

Lösemittelfreie Herstellung von Acrylat-Klebebändern
Lösemittelfreie Herstellung von Acrylat-Klebebändern

Emissionen senken: Weniger Lösungsmittel  ​
Seit dem Einsatz einer ersten Großanlage zur lösungsmittelfreien Beschichtung im tesa Werk Offenburg (2002) bauen wir die von tesa entwickelte und patentierte Technologie weiter aus. Bereits seit einigen Jahren produzieren unter anderem unsere Werke in Offenburg und Italien größtenteils ohne den Einsatz von Lösungsmitteln.

Hervorzuheben ist hier insbesondere die weltweit einzigartige Produktionsanlage zur umweltschonenden Herstellung doppelseitiger Acrylat-Klebebänder im tesa Werk Hamburg. Die sogenannte ACX-Technologie zeichnet sich unter anderem dadurch aus, dass Lösungsmittel nur im ersten Verfahrensschritt eingesetzt und im anschließenden Trocknungsprozess sofort wieder entzogen werden, um erneut verwendet zu werden. Verglichen mit herkömmlichen Verfahren führt dieses von tesa entwickelte patentierte Verfahren zu folgenden umweltrelevanten Entlastungen:

  • Einsatz organischer Lösungsmittel: circa -55%
  • Entsorgung organischer Lösungsmittel: circa -89%
  • Prozesswasserbedarf: circa -100%
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Wir haben ein eigenes Programm zur Abfallvermeidung.
Wir haben ein eigenes Programm zur Abfallvermeidung.

Umfassendes Abfall- und Rohstoffmanagement
Mit unserem Abfall- und Rohstoffmanagement zielen wir darauf ab, Materialien effizient zu nutzen und möglichst wiederzuverwerten. Abfälle lassen sich in der Produktion nicht vollständig vermeiden. Wir arbeiten jedoch kontinuierlich daran, produktionsbedingte Verluste der eingesetzten Rohstoffe bei der Klebmassenherstellung, beim Beschichten und beim Rollenschneiden zu minimieren. In vielen Bereichen haben wir bereits signifikante Verbesserungen erzielt. So konnten wir im Rahmen des tesa Umweltprogramms 2001 bis 2015 den Ausstoß flüchtiger organischer Substanzen um 91 Prozent und den Lösungsmittelverbrauch um 41 Prozent verringern. Auch das Aufkommen nicht verwertbarer Abfalle ist um 77 Prozent zurückgegangen. Die Recyclingquote lag 2017 bei über 90 Prozent. 

Wir haben uns zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2020 das spezifische Abfallaufkommen pro Tonne Endprodukt um weitere zwei Prozentpunkte gegenüber dem Referenzjahr 2015 zu senken.

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